Architekt Eugen Schnell

Architekt Rudolf Schnell

Schreiner Friedrich Schnell

Wuppertal 1908-1931

Harburg-Elbe 1926-1931

Gronau b. Bensheim 1916

Schlachterei Richard Elend

Kapitän Carl Kircheiss

Bildserie - Gloria 2008

Ausstellung 2008

 
     
 
 

Architekt Eugen Schnell

     
  1929
Wohnhaus Cuxhavener Str. 174
Hausbruch
DENKMAL

     
 
 
 

Wie im Bereich der übrigen Ortsteile gehörte die Cuxhavener Strasse als alte Wegeverbindung zu den frühen Siedlungsgebieten Hausbruchs. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert erfolgte allmählich eine Aufsiedlung, wobei sich hier wegen der günstigen Verkehrsanbindung und der Nähe zur Neugrabener Heide und zum Staatsforst Haacke auch eine Reihe von Pensionen und Gaststätten gründeten. Die Bauten dieser Zeitschicht sind heute jedoch stark verändert. Lediglich das Wohnhaus Cuxhavener Strasse 174 ist aus bauhistorischer Sicht interessant.

Es wurde im Jahre 1929 vom Architekten Eugen Schnell für den Bautechniker Jonny Garms entworfen. Diese Konstellation erstaunt insofern, als Garms selbst zahlreiche Gebäude im Bezirk Harburg, vor allem im Alten Land, geplant und gebaut hat. Hier jedoch, so scheint es, war eine besonders ambitionierte architektonische Lösung gerfragt. Das auf rechteckigem Grundriss errichtete zweigeschossige Gebäude zeigt durch seine Übereckfenster und das vertikale Fensterband zur Belichtung des Treppenhauses moderne Formenelemente. Etwas monumental wirken die merkwürdigen, paarig angeordneten, lisenenartigen Vorlagen in der Mitte jeder Fassade. Dieses Vokabular wird durch das hohe und steile Walmdach mit mittigen Schleppgauben kontrastiert.

ISBN 3-7672-1337-0
aus Harburg und Umgebung
(Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland)

 
 

 

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